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Über mich

Arne Vierlinger

Geboren am 24. November 1947 in München, in der Baaderstraße 27. Dort lebte er bis arne_passbildals Schulknabe - mit leidenschaftlichem Zeichendrang und Künstlerträumen - als Lehrling und Geselle, als Spengler, Dachdecker, Filmplakatmaler, Bühnenmaler, Terrazzoleger, Lampenaufhänger, Stuckateur, Maler und Lackierer.

Von 1977-1986 folgen zehn bewegte Reisejahre mit nur kurzen Aufenthalten in der südlichen Hauptstadt. Neben dem Malen und Zeichnen ist die Zeit mit Aktivitäten als Lastwagenfahrer, Bauernmöbel - Maler, Ehemann, Kirchenmaler, Geschäftsmann usw. erfüllt. An einem Donnerstag im Mai dann Abschied von München und auf nach Niederdorfelden in Hessen, dort wird er Kneipier und arbeitet als Maler und Lackierer 1988 findet er, der großen Farbflächen überdrüssig, durch gelegentliche Gefälligkeitsporträts zur ernsthaften Dauerbeschäftigung mit der Kunst. 1990/91 entstehen neben Arbeiten in anderen Techniken hauptsächlich grossformatige Bleistiftzeichnungen auch folgen einige Ausstellungen im Raum Kilianstetten - Büdesheim (Frankfurt am Main).

Ende 1991 geht s noch mal nach Bonn und von dort ins Badische in der nähe von Baden baden-baden_fremersberg- Baden , wo er seit 15 Jahren mit seiner Frau Marliese und der Kunst verheiratet ist Für die hier gezeigten Bleistiftzeichnungen hat Vierlinger seine eigene Technik entwickelt. Anstoss war unter anderem die Begegnung mit den kritischen Colagen John Heartfield’s. Mit ein Grund für die heutigen Bilder ist die langjährige Arbeit im esoterischen Bereich das Interesse an der indianischen Kultur. Anders als Heartfield seinerzeit klebt Vierlinger keine Fototeile zusammen, sondern führt eigenes und gefundenes Fotomaterial mit seiner eigenen bildnerischen Handschrift zeichnerisch zusammen. Dazu bedient er sich teilweise des legitimen Mittels eines modernen Overheadprojektors. Voraus gehen jedoch kompositorische Studien und Überlegungen, wie durch setzen der Kontraste und Tonwerte eine neue bildnerische Aussage geschaffen wird. Der lockere Strich mit dem weichem Bleistift und die verstärkende Wirkung von Graphit sind dabei die einzigen Mittel, mit denen ausdrucksvolle, zum Teil fast fotorealistische Bilder entstehen.

Aktualisiert (Freitag, den 06. August 2010 um 20:28 Uhr)